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Beispielmodul Kunden- und Zielgruppenorientierung

SoziUS - Verbundberatung für Soziale Einrichtungen

Von der sozialen Einrichtung zum Sozial-Unternehmen

Verbundberatung für soziale Einrichtungen und Organisationen im Umbruch

Soziale Organisationen in Bedrängnis

Die derzeitige Lage vieler sozialer Organisationen ist nicht eben komfortabel: Die öffentlichen Haushalte der Kommunen, Länder und des Bundes stehen unter Druck und sehen Einsparpotenziale zwangsläufig auch bei sozialen und Bildungsaufgaben. Einige mögen die Entwicklung begrüßen und freuen sich, dass sich der Staat aus den sozialen Bereichen zurückzieht. Andere erkennen ein System zunehmender sozialer Kälte, das sich in der Folge neoliberaler Politikideen breit macht.

Dienstleistungen in Konkurrenz

Kommunen und andere öffentliche Träger erwägen inzwischen, zum Zwecke der Kostensenkung Aufträge im Bereich der sozialen Arbeit förmlich auszuschreiben. Wenn Sie sich auf dieses "Geschäft" einlassen wollen, sollten Sie nicht nur die „Spielregeln“ dieses Verfahrens kennen und anwenden können. Um darüber hinaus private Gelder einwerben zu können, brauchen Sie ein Konzept für ein nachhaltiges Fundraising. Denn es geht um mehr, als Löcher zu stopfen bzw. sich „zusätzlich“ mal etwas gönnen zu können.

Jetzt oder Nie!

Wie auch immer Sie diese Entwicklung beurteilen, als sozialer Träger, als Jugend- oder Bildungseinrichtung müssen Sie sich der Herausforderung stellen. Sich von Projektantrag zu Projektantrag zu hangeln ist sicher eine Möglichkeit - als dauerhaft tragfähiges Konzept reicht es aber nicht. Wenn Sie sich nicht auf Schritt und Tritt mit der Existenzfrage beschäftigen wollen, brauchen Sie die Werkzeuge, mit denen Sie Ihre Einrichtung so umbauen können, dass sie wieder in sicheres Fahrwasser gelangen. Wer sich von den Entwicklungen nicht überrollen lassen will, muss jetzt aktiv werden und die vorhandenen Konzepte und Strukturen so verändern, dass sie den veränderten Bedingungen gerecht werden. Das bedeutet auch, sich sehr selbstkritisch zu fragen, was wird wirklich gebraucht und wer kommt als Financier dieser Leistungen in Frage. Für eine nachhaltige Planung und Praxis brauchen Sie strategische Führungsinstrumente, die als Seismographen Chancen und Gefährdungen registrieren und mit denen Sie künftig frühzeitig auf Veränderungsbedarfe reagieren können.

Wir wissen den Weg

Wir laden Sie zur Teilnahme an einem Beratungsprogramm ein, das mit einer ehrlichen Analyse Ihrer Situation startet, konkrete Handlungserfordernisse aufzeigt und die Neuorientierung Ihrer Konzepte und den Umbau Ihrer Strukturen aktiv und konkret angeht.

Das Beratungsangebot richtet sich an

Bürgerzentren und andere Akteure mit einem gemeinwesenorientierten Ansatz

Jugendzentren und andere Einrichtungen der Jugendhilfe und Jugendsozialarbeit

Bildungseinrichtungen wie Familien- und Erwachsenenbildungsstätten

In der geplanten Verbundberatung wird dieser Lernprozess mit anderen Einrichtungen und Trägern, die vor den gleichen Herausforderungen stehen, gemeinsam gestaltet. Wir verstehen uns dabei als Lotsen, die die Untiefen wie auch das freie Fahrwasser kennen und Sie mit Rat und Tat auf dem neuen Kurs begleiten.

Im Rahmen eines auf 18 Monate angelegten integrierten Beratungs- und Qualifizierungsansatzes können Sie aus einem Angebot, das flexibel Ihren Anforderungen und dem der beteiligten Partner angepasst wird, jeweils die Beratungs- und Qualifizierungsmodule auswählen, die für Ihre Situation passend und erforderlich sind.

Ihr Nutzen

Durch die Teilnahme an der Verbundberatung profitieren Sie

von einer Analyse Ihrer gegenwärtigen Situation, die wir mit Ihnen erarbeiten und die wir als Externe auf Wunsch offen kommentieren

von einer Neubestimmung Ihrer zukünftigen Kernaufgaben unter Würdigung des Bisherigen und einer  konkreten Umsetzungsplanung unter Verwendung von Methoden des Projektmanagements

von der engen Verzahnung zwischen der Praxis in der Einrichtung und den Fortbildungsinhalten, die auf Ihre Fragestellungen und die der beteiligten Verbundpartner zugeschnitten sind

von der Praxis, den Erfahrungen und Ideen anderer, die in gemeinsamen Trainings und Beratungen zur Sprache kommen und helfen, dass nicht jeder das Rad neu erfinden muss

vom ehrlichen Feed-back der Kolleginnen und Kollegen aus ähnlichen Einrichtungen und der Möglichkeit, Konzepte gemeinsam mit diesen entwickeln, erproben und evaluieren zu können

vom jederzeit möglichen Zugriff auf die Expertise fachlich versierter Beraterinnen und Berater, die als Spezialisten in einem aufeinander abgestimmten Gesamtprozess tätig werden

von der Verringerung der Kosten durch den Beratungsverbund, indem sich mehrere Einrichtungen die Kosten teilen

durch öffentliche Mitfinanzierung im Umfang von rund 50% der Gesamtkosten

und nicht zuletzt von kompetenten und motivierten MitarbeiterInnen, die es gelernt haben, sowohl fachlich qualifiziert als auch wirtschaftlich zu denken und zu handeln.

Mit Beginn des Prozesses bescheinigen wir Ihnen die Teilnahme an der Verbundberatung . Das kann ein strategisch wichtiges Argument bei der Verhandlung mit Financiers Ihrer Arbeit sein, die die Effizienz gesichert sehen wollen. Ihren MitarbeiterInnen bescheinigen wir die Teilnahme an Fortbildungen. Zum Abschluss des Prozesses erhalten Sie unser Zertifikat über die Teilnahme an der Verbundberatung.

Lernen und Handeln mit und von anderen

Wo es aus Gründen gemeinsamen Lernens sinnvoll ist, findet Beratung und Training gemeinsam mit anderen Einrichtungen und Trägern im Verbund statt. Wenn Sie Lösungen nur für Ihre spezielle Situation suchen, wird die Unterstützung individuell auf Ihre Einrichtung und Ihre Produkte abgestimmt. Die Arbeit in einem Verbundprojekt setzt Synergien frei, stellt aber keinen Zwang zur Zusammenarbeit dar: Lerntransfer auf der Basis von "good practice" und fruchtbarem Austausch auf der einen Seite, Orientierung an Ihrer speziellen Situation und den daraus resultierenden Fragestellungen auf der anderen Seite. Verbundberatung steht damit für Effizienzgewinn und Kosteneinsparung durch gemeinsame Beratung und gemeinsames Training, aber eben nur dort, wo wirklich Bedarf besteht. Erst im Laufe des Prozesses legen Sie sich fest, an welchen Beratungs- und Qualifizierungsmodulen Sie teilnehmen wollen, welche exklusiv bei Ihnen als Inhouse-Veranstaltung für Sie und Ihre MitarbeiterInnen gestaltet werden sollen, und wann und mit wem Sie gemeinsam daran arbeiten wollen. Auf diese Weise werden an den verschiedenen Modulen wahrscheinlich jeweils unterschiedliche Einrichtungen beteiligt sein. Dabei können auch Themen, die zu Anfang noch nicht im Fokus sind, kurzfristig aufgegriffen und berücksichtigt werden.

Projektbeteiligte: Ca. 10 Sozialeinrichtungen aus den genannten Handlungsfeldern sozialer Arbeit. Diese koordinieren Ihre Aktivitäten gemeinsam mit der Projektleitung in einer Steuerungsgruppe. Dort können Sie Ihre Bedarfe anmelden und mit den Interessen der beteiligten Partner abgleichen.

Zukunfts-Wissen erfolgreich einsetzen

Da sich die Inhalte und Themen aus den Wünschen und Erfordernissen der beteiligten Einrichtungen und Sozialunternehmen orientieren, wird über den Umfang der folgenden Beratungs- und Trainingsmodule im Kontakt mit den Projektbeteiligten entschieden:


MindMap Verbundberatung Sozial-Unternehmen

Projektphasen

Der geplante Beratungsprozess und die integrierten Qualifizierungs- und Trainingsmodule sind in Phasen eingeteilt, die einen Überblick über den Ablauf des Gesamtprojekts ermöglichen:
 

Projekt-
phasen

zeitliche
Orientierung

Aktivitäten

Vorlaufphase

Juli bis
September 2004

Präsentation und Konzeptabstimmung der Verbundberatung
Bestimmen der Nutzeninteressen und Festlegen der Projektbeteiligten

Anlaufphase

Oktober bis
Dezember 2004

Auftaktveranstaltung: Verabredung zu Verlauf, Modulen und Experten
einrichtungsinterner Projektstart unter Beteiligung aller MitarbeiterInnen

Entwicklungs-
phase

Januar bis
Juli 2005

Durchführung der längerfristigen Qualifizierungsmodule im Verbund
spezialisierte Einzelberatungen und Trainings in den Einrichtungen

Umsetzungs-phase

August bis
Dezember 2005

Beratungsmodule im Unternehmensverbundgegenseitige Präsentation von good practice Erfahrungen

Transfer-
phase

Januar bis
Februar 2006

Ergebnissicherung, Ergebnistransfer und Projektdokumentation; Veranstaltung zum Infotransfer an eine interessierte Fachöffentlichkeit

Beratungs-abschluss

März 2006

Auswertungsworkshop
Verabredung weitergehender Kooperationen


Kompetenzteam:

Die Gesamtleitung der Verbundberatung liegt bei Peter Wattler-Kugler, iD – iNNOVATIVE DIENSTE KÖLN, der zugleich für die Module strategische Planung, Leitbildentwicklung und Führungsinstrumente verantwortlich zeichnet.

Mit im Team sind:

Hanne Bestvater, UNIvation: Evaluationstraining

Dr. Martin Görner, Managementtraining: Projekt- und Kooperationsmanagement

Gabriele Reineke: Marketing

Dieter Schöffmann, Agentur VIS à VIS: Öffentlichkeitsarbeit, Marketing, Fundraising

Udo Schramm, ConSENse: Wissensmanagement, Finanzierungsberatung

Richard Spätling,iD Köln: Konzeptentwicklung, Zielgruppenorientierung, Sozialraumanalyse

Die Verbundberatung ist eine Kooperationsmaßnahme von iD – iNNOVATIVE DIENSTE KÖLN und VIS à VIS – Agentur für Kommunikation GmbH.

Finanzierung

Über einen Zeitraum vom 18 Monaten zahlen Sie € 500 pro Monat. Also eine Gesamtsumme von € 9.000. An Leistungen können Sie dann nutzen:

10 bis 12 Beratertage, inhouse

12 bis 14 Fortbildungstage, zu denen bis zu 2 TeilnehmerInnen kommen können und

12 Verbundtage mit Beratung, Prozessentwicklung und kollegialer Unterstützung.

Mit diesem umfangreichen Zeitrahmen von ca. 35 Tagen kommen Sie auf Durchschnittskosten von € 257 pro Tag. Diese im Vergleich sehr geringen Kosten werden dadurch möglich, dass die Verbundberatung durch öffentliche Mittel kofinanziert wird und sich der Synergieeffekt durch die Zusammenarbeit verschiedener Einrichtungen auch finanziell auswirkt.

Um Ihnen einen Eindruck zu verschaffen, wie Qualifizierungs- und Trainingsmodule im Verbund und unternehmensbezogene Einzelberatung miteinander verwoben werden können, finden Sie auf unseren Internetseiten ein entsprechendes Beispiel.

Am Beispiel des Moduls "Kunden- und Zielgruppenorientierung" erläutern wir hier, wie einrichtungsbezogene Beratung und Training im Verbund ineinander greifen und Sie dabei von den Kompetenzen und Erfahrungen der anderen profitieren können. 

Kontakt

Wir freuen uns auf Ihr Interesse an der Verbundberatung. Weitere Informationen und Antworten auf Ihre Fragen erhalten Sie bei Peter Wattler-Kugler, iD Köln, Neuenhöfer Allee 7, 50937 Köln,
fon 0700 - 79 28 85 37, fax 0221 - 420 84 12, eMail: wattler@id-koeln.de

Finanzierungsvorbehalt - Wichtiger Hinweis

Das Projekt befindet sich derzeit in der Planungsphase. Die Realisierung hängt von der Finanzierungszusage durch die arbeitsmarktpolitischen Entscheidungsgremien des Landes NRW ab; ferner davon, dass genügend soziale Unternehmen an einer Teilnahme interessiert sind. Sollten Sie interessiert sein, sprechen Sie uns an und laden weitere Einrichtungen bzw. Unternehmen, mit denen Sie schon jetzt kooperieren, ebenfalls zur Teilnahme ein. Wir stellen Ihnen das Projekt gerne in einem unverbindlichen Gespräch vor. Ferner sind wir interessiert zu erfahren, welche - in der Planungsphase jederzeit möglichen – Ergänzungen und Änderungen Sie wünschenswert finden.

 

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